Die Landwirtschaft befindet sich heute in einer sehr schweren Lage. Besonders kleine Bauern können ihre Ware nicht zum gleichen Preis verkaufen, wie die Supermärkte. In Zeiten der Wirtschaftskrise versuchen auch die Privathaushalte an allen Ecken und Enden zu sparen. Folge davon ist, dass tägliche Lebensmittel wie Milch, Eier, Brot und Käse nicht mehr beim Bauern gekauft wird, sondern im lokalen Supermarkt.
Die großen Supermarkt-Konzerne können die Ware oft zum halben Preis anbieten als es bei den kleinen landwirtschaftlichen Betrieben der Fall ist. Diese Entwicklungen sind bereits seit Jahren zu verzeichnen. Früher allerdings, profitierten die landwirtschaftlichen Betriebe davon, dass einige Menschen auf Bioprodukte bestanden haben.
Durch die große Nachfrage an Bioprodukten sind in den letzten Jahren allerdings auch immer mehr Bioprodukte in das Sortiment der Supermärkte aufgenommen worden, sodass auch in dieser Sparte die Konkurrenz zu groß ist für die Bauern. Schließlich werden immer mehr Landwirte dazu gezwungen, ihre Grundstücke und landwirtschaftlichen Flächen zu verkaufen, da sie diese nicht mehr gewinnbringend nutzen können.
In den meisten Fällen werden die Grundstücke an Menschen verkauft, die gerade den Weg ins Eigenheim planen. Als nachteilig für die Bauern erweist sich allerdings die Tatsache, dass sich die landwirtschaftlichen Flächen meist außerhalb der Ortschaften befinden. Das heißt, die meisten Menschen sind an diesem Standort in der Regel nicht dazu bereit, einen hohen Grundstückspreis zu zahlen.
Selbst mit einem relativ guten Angebot hat man als Bauer oft Schwierigkeiten einen Käufer zu finden, denn viele Menschen bevorzugen mittlerweile eine Leben in der Nähe der Innenstadt. Des Weiteren haben Bauern oft das Problem, dass sie erst um einen Genehmigung bitten müssen, dass ihr Land bebaut werden darf.
Diese Tatsachen zeigen, dass die schlechte wirtschaftliche Situation sich auch auf Landwirtschaft und Bauern auswirkt und dass viele Betriebe aufgegeben werden müssen.